Geprüfte Industriemeister/innen stellen als berufserfahrene technische Führungskräfte, aufbauend auf die betriebliche Facharbeiterausbildung, als Werkzeugmechaniker/in, Einsatzgebiet Instrumententechnik oder Chirurgiemechaniker/in, eine wichtige Säule im modernen medizintechnischen Fertigungsbetrieb dar.
Durch eine Kooperation der Kreishandwerkerschaft Tuttlingen und der Berufliche Bildungsstätte Tuttlingen GmbH wird dieser Kombi-Kurs bundesweit einmalig angeboten. Sollten Sie bereits den Meistertitel zum Industriemeister Medizintechnik (IHK) vorweisen, so können Sie mit dem Abschluss des Modul D (Handwerksmeister/in Teil I) zusätzlich den Titel Handwerksmeister Chirurgiemechanik (HWK) erlangen.
Mit den erweiterten und vertieften Kenntnissen der besonderen Fertigungsprozesse von chirurgischen Instrumenten, der betrieblichen Organisation und der betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge sowie den Kenntnissen über Personalführung sind Sie eine wichtige Führungskraft im Betriebsprozess.
Inhalte:
Berufs- und arbeitspädagogischer Teil (AEVO):
Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung mitwirken, Ausbildung durchführen und abschließen.
Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen (Teil A):
Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, Zusammenarbeit im Betrieb, Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten.
Handlungsspezifische Qualifikationen (Teil B):
Handlungsbereich Technik: Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Montagetechnik;
Handlungsbereich Organisation: Betriebliches Kostenwesen, Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Handlungsbereich Führung und Personal: Personalführung, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement