Das Tätigkeitsfeld des/der Industriemeisters/in beschränkt sich schon lange nicht mehr auf die klassischen Bereiche Ausbildung, Fertigung und Instandhaltung. Zunehmend erhalten planende, steuernde und überwachende Aufgaben einen höheren Stellenwert. Daher ist er/sie nicht mehr ausschließlich Produktionsleiter/in, sondern auch Koordinator/in im Arbeitsprozess und Coach seiner/ihrer Mitarbeiter. Der Lehrgang zum/zur Geprüften Industriemeister/in, Fachrichtung Mechatronik baut auf die fachlichen Qualifikationen der Teilnehmer/innen auf und ergänzt diese durch Führungs- und Methodenkompetenz, so dass diese ihrer Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf im Betrieb und ihrer Prozessverantwortung gerecht werden können.
Mit dieser Qualifikation eignen Sie sich das für Führungspositionen erforderliche Wissen an und sind in der Lage, Mitarbeiter/innen zu führen, Arbeitsabläufe zu organisieren und Ausbildungen durchzuführen.
Inhalte:
Berufs- und arbeitspädagogischer Teil (AEVO): Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung der Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen, Ausbildung abschließen.
Fachübergreifende Basisqualifikation (Teil A): Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln, Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung, Zusammenarbeit im Betrieb, Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten.
Handlungsspezifische Qualifikation (Teil B): Handlungsbereich Technik: Systemintegration, Technische Applikationen, Kundenunterstützung und Service Handlungsbereich Organisation: Betriebliches Kostenwesen, Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz Handlungsbereich Führung und Personal: Personalführung, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement