Meisterschulen / Meisterkurse - Meisterlehrgang Informationstechnik (Teil 1–4)

 Meisterlehrgang Informationstechnik (Teil 1–4) Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. (BFE)  Meisterlehrgang Informationstechnik (Teil 1–4)

Termine / Dauer

Unterrichtsform: Vollzeit
Termine:
Dauer:

1.700 UE (Unterrichtseinheiten)

Preis

Auf Anfrage.

Voraussetzungen

Die Handwerksordnung lässt Ihnen verschiedene Möglichkeiten um die Zulassungsvoraussetzungen zum Informationstechnikermeister zu erfüllen:
• Sie müssen keine mehrjährige Tätigkeit als Geselle nachweisen.
• Sie können sich direkt nach der bestandenen Gesellenprüfung zum Meisterkurs anmelden.

Ausnahme: Sollte kein einschlägiger Berufsabschluss vorliegen, müssen Sie eine mehrjährige Berufstätigkeit in dem Handwerk nachweisen, in dem Sie die Meisterprüfung ablegen wollen.

Schulinformation

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Veranstaltungsort und Informationen des Kursanbieters:

Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. (BFE)

Donnerschweer Straße 184
26123 Oldenburg (Oldenburg)

Tel: 0441 / 34092-0

Homepage Kursanbieter


Beschreibung:

Das BFE: Meister für ganz Deutschland

Das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) mit Sitz im niedersächsischen Oldenburg ist die größte E-Meisterschule in Deutschland. Es wurde 1947 mit dem Ziel gegründet, eine hochkarätige, zentrale Branchenbildungsstätte für das gesamte Bundesgebiet zu schaffen. Seitdem wurden hier mehr als 27.000 Meister ausgebildet.

Alle Schwerpunkte der Meisterausbildung
Als einziger Bildungsdienstleister der Branche hat das BFE dabei die Meisterausbildung über alle fünf Schwerpunkte im Programm.

Bis ins Detail: die Lehrpläne
Die hohe Qualität der Wissensvermittlung ist bis heute maßgeblich für die Ausrichtung des gesamten Bundestechnologiezentrums. So zählt das BFE zu den wenigen Meisterschulen, die in all ihren Lehrgängen den gesamten Rahmenlehrplan des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) erfüllen.

Ein Dozententeam aus Vorreitern
Um eine Güte auf höchstem Niveau garantieren zu können, setzte das BFE von Beginn an auf eine hauptamtliche Dozentenschaft von hohem Rang. Das ist bis heute so geblieben. So zählen namhafte Experten der Branche zu den Lehrkräften; viele von ihnen gestalten als Mitglieder von Fachgremien und Fachverbänden die Zukunft des deutschen Elektrohandwerks aktiv mit. Als Vorreiter für neue Themen bereiten sie die Lehrgangsteilnehmer engagiert auf die Praxis vor.

Den Arbeitsmarkt stets im Auge
Ein großer Vorteil für das BFE – als einem der ältesten Elektromeister-Ausbilder Europas – ist die über mehr als sieben Jahrzehnte gewachsene Vernetzung mit der Wirtschaft. So kommen aus der Strombranche immer wieder konkrete Bedarfsanfragen, die oftmals mit der Neukonzeption von Seminaren beantwortet werden. Sprich: Das BFE bildet zielgenau für den Arbeitsmarkt der Zukunft aus. Aus dem Pool der BFE-Absolventen bedienen sich viele bekannte Unternehmen, etwa ExxonMobil Deutschland oder die Brauerei Beck & Co. Auch der Energieversorger EWE gehört zu den langjährigen Kunden des BFE.

Von Oldenburg in die Welt
2012 wurde der Meistertitel im Zuge des Europäischen Qualitätsrahmens EQR, der die Vergleichbarkeit der Berufsausbildungen in Europa regelt, auf die gleiche Stufe wie der Bachelor gestellt. Und auch über Europas Grenzen hinaus besitzt das deutsche Handwerk einen exzellenten Ruf. Das BFE setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die hohen Ausbildungsstandards weltweit verbreitet werden. Aktuell sind unter anderem Train-the-Trainer-Programme mit Südafrika sowie die Einführung von Lernsoftware auf dem internationalen Markt in der Planung.

Parkplätze:

Kostenlose Parkplätze befinden sich direkt hinter dem BFE.

Zusätzliche Informationen zum Veranstaltungsort:

Als Bundestechnologiezentrum zieht das BFE schon seit mehr als sechs Jahrzehnten Meisterschüler aus der ganzen Republik nach Oldenburg. Die Universitätsstadt Oldenburg ist nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt Niedersachsens und weiterhin auf Wachstumskurs. Die Bewohner lieben ihren Wochenmarkt, ihr Fahrrad und die große Fußgängerzone im Stadtkern. Außerdem haben sie immer etwas vor – zum Beispiel ein internationales Filmfestival, den Kultur-Sommer oder ihr Stadtfest. Ebenfalls reizvoll ist Oldenburgs Lage auf der Landkarte: Mit dem Auto ist man in 20 Minuten am Meer, Bremen liegt 40 Kilometer Luftlinie weiter östlich und in die andere Richtung ist Holland nicht weit.

Unterkunft:

Für die Weiterbildungszeit wird Oldenburg ein Zuhause auf Zeit. Doch günstiger und zentral gelegener Wohnraum ist in der Universitäts- und Wachstumsstadt sehr gefragt. Für unsere Lernenden aus dem gesamten Bundesgebiet unterhalten wir daher direkt auf dem Gelände ein Wohnheim. Alternativ kooperieren wir mit privaten Vermietern vor Ort, so dass wir auf ein zusätzliches Kontingent an Wohnraum zurückgreifen können.

Das Wohnheim auf dem Gelände ist schlicht und zweckmäßig ausgestattet, wird aber aufgrund der Gemeinschaftsbildung unter den dort lebenden Lernenden gern gebucht. Neben Lerngemeinschaften entstehen hier auch Freundschaften. Hinzu kommt die praktische Nähe zu den Unterrichtsräumen.

Neben dem Wohnheim vermitteln wir an private Vermieter. Unser Portfolio umfasst etwa 40 möblierte Quartiere in der Umgebung – vom Zimmer zur Untermiete über den WG-Platz bis zur Einliegerwohnung mit eigenem Zugang.

Etwa drei Monate vor Beginn der Kurse senden wir Ihnen Informationen zu, in der sich auch ein Anmeldeformular für das Wohnheim befindet. Eine rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich, da insbesondere unser Wohnheim sehr nachgefragt ist und daher eine Unterkunft nicht garantiert werden kann.

Ablauf der Weiterbildung, Rahmenbedingungen, Inhalte

Der Informationstechniker ist der Meister der Datenströme und ihrer Sicherheit. Kern des 2024 vollständig reformierten Meisterprofils ist die Netzwerktechnik, die sich auf die Bereiche IT-Sicherheit und Datenschutz sowie Energietechnik und die Kommunikations- und Sicherheitstechnik erstreckt. Die Themenfelder im Einzelnen:

Energietechnik und elektrische Sicherheit
Intelligente Messsysteme ermöglichen eine Kommunikation zwischen dem Kunden und dem Messstellenbetreiber. Über diese Systeme lassen sich Erzeugungs- und Verbraucheranlagen schalten und Messwerte übertragen. Diese Messsysteme sind für die Umsetzung der Energiewende nötig, um ein Gleichgewicht zwischen erzeugter und verbrauchter Energie zu gewährleisten. Zukünftig können auch Kundenendgeräte über das Messsystem gesteuert und variable Tarife genutzt werden. Um die elektrische Sicherheit zu gewährleisten, sind erweiterte Kenntnisse in den VDE-Vorschriften erforderlich.

Telekommunikationstechnik
Die klassische Telekommunikation wurde von der Telefonie über das Internet, der „Voice over IP“ (VoIP), abgelöst. Um eine störungsfreie und qualitativ hochwertige Kommunikation zu ermöglichen, sind neben den VoIP-Kenntnissen auch tiefere Kenntnisse in der Netzwerktechnik erforderlich, da sich Sprache und Daten die gemeinsamen Übertragungswege teilen müssen.

Gebäudeautomation
Die Gebäude in Gewerbeunternehmen, aber auch im privaten Bereich, werden zunehmend automatisiert. Dieses betrifft insbesondere die Steuerung von Licht, Heizung, Klima, aber auch die Gebäudesicherheit. Die Gebäude kommunizieren dabei mit den einzelnen Geräten. Sie übertragen auf das Smartphone des Besitzers u.a. Statusmeldungen und Alarme. IP-Kameras ermöglichen die visuelle Überwachung des Gebäudes und nehmen bei Bedarf auch Bilder auf oder lösen Aktionen aus.

Sicherheitstechnik
In der Sicherheitstechnik spricht man von der Familie der Gefahrenmeldeanlagen. Hierzu gehören u.a. Brandmeldeanlagen, wie auch Sprachalarmanlagen nach DIN 14675, die Personen gezielt aus einem Gefahrenort evakuieren. Neben dem Brandschutz ist auch die Einbruchmeldetechnik, mit der Vandalismus und Diebstahl verhindert oder nachverfolgt werden können, ein wichtiger Bereich der Sicherheitstechnik.

Netzwerktechnik
Eine schnelle, störungsfreie Datenübertragung ist die Grundvoraussetzung für die Digitalisierung in Unternehmen sowie in der gesamten Gesellschaft. Die Übertragung kann drahtgebunden oder drahtlos erfolgen. Hierfür kommen Glasfaser- und Kupferleitungen, aber auch WLAN und Funktechnologien (4G, 5G) zum Einsatz. Router, Switches, Accesspoints und andere aktive Komponenten bilden die technologische Basis der IP-Netze für eine schnelle und sichere Datenübertragung.

IT-Sicherheit und Datenschutz
Firewalls, Benutzerberechtigungen, Verschlüsselungen, Schutz vor Manipulation, Glaubwürdigkeit der Daten, Ausfallsicherheit und der Schutz von Persönlichkeitsrechten sind die Grundvoraussetzungen für den sicheren Betrieb von Datennetzwerken. Ein Informationstechnikermeister muss die IT-Sicherheitstechnologien beherrschen und sich im Datenschutz auskennen.

Neben den oben genannten Aufgaben muss der Informationstechnikermeister Kunden beraten, Aufwände einschätzen und Angebote erstellen können. Weiterhin ist er für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Abnahme der Systeme verantwortlich. Als Meister bildet er Lehrlinge aus, sorgt für einen reibungslosen Projektablauf beim Kunden und bindet externe Lieferanten mit in die Auftragsbearbeitung ein.

Bildungstipp - Das können Sie mit Ihrem Beruf noch alles machen

Bildungstipp

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